Der Rennstall Mantova Corse

Der Rennstall Mantova Corse wurde 1981 von einer Gruppe etwa Zwanzigjähriger Automobilbegeisterter in Mantua gegründet, mit dem Ziel alle Fans dieses Sports zusammenzubringen und die Leidenschaft und die Erfahrungen miteinander zu teilen.

Neben die Welle der Begeisterung und der ersten Erfolge gesellte sich neben der rein sportlichen Aktivität die erste organisatorische Erfahrung: so wurde die Rallye Mantova Corse geboren, eine Rallye in den Weiten der schönen Po-Ebene, auf den wenigen unbefestigten Landstraßen, zwischen den Hügeln des Gardasees und der Landschaft jenseits der Mantuanischen Poebene. Im Laufe eines Jahrzehnts gewann die Veranstaltung an Relevanz in der nationalen Rallyewelt, bis sie von der CSAI in die nationale Meisterschaft TRT (Trofeo Rallye su Terra) aufgenommen wurde.

Im Jahre 1991, als der hundertste Geburtstag Tazio Nuvolaris nahe kam, versuchte man dem Museum des großen Mantuaner Champions - im Herzen der Mantuaner Altstadt - zwischen den Mauern des Palazzo del Capitano aus dem 14. Jh. neuen Aufschwung zu verleihen. Für Mantova Corse wurde der Weg des historischen Automobilsports zwingend: man inszenierte ein Reenactement des historischen Gran Premio Nuvolari. Daraus wurde eine internationale Gleichmäßigkeitsrallye, die am dritten Septemberwochenende stattfand, und führte in Mantua Teams aus aller Welt zusammen, die mit ihren großartigen Wagen und angetrieben von einem gemeinsamen Wunsch anreisten: den größten Rennfahrer aller Zeiten zu feiern.

Den vier historischen Wettrennen (1954-1957) folgten seit 1991 zweiundzwanzig weitere Rallyes, die Renzo Castagneto, Aymo Maggi und Giovanni Canestrini zusammen mit Franco Mazzotti geplant und als „das schönste Rennen der Welt“ umgesetzt hatten.

Die vier Begründer von Mantova Corse, Claudio Rossi, Fabio Novelli, Marco Marani und Luca Bergamaschi führen die Arbeit der legendären Organisatoren der Mille Miglia fort. Ihr Ziel ist dasselbe: den Rennfahrern der jüngeren Generation die Möglichkeit zu geben, sich mit solchen Wagen zu messen, die die Geschichte jener Tage schrieben und zugleich den größten und kühnsten ihrer Vorgänger zu ehren: den legendären Tazio Nuvolari.
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